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Umweltschonende Passivierung von Edelstahlprodukten mit Zitronensäure

Lohngalvanik-Spezialist C. Jentner GmbH sorgt mit sicherer und umweltfreundlicher Alternative zu Salpetersäure für verbesserten Korrosionsschutz mit 100 Prozent sauberer Oberfläche

Pforzheim, 06. Juni 2017. Eine effiziente Passivierung ist das A und O, wenn es um optimalen Korrosionsschutz für Edelstahloberflächen geht. Als umweltschonende Alternative zur hierfür herkömmlich eingesetzten Salpetersäure bietet die C. Jentner GmbH jetzt auch die Passivierung mittels Zitronensäure an. In den modernen Lohngalvanik-Anlagen des Pforzheimer Spezialisten lassen sich gemäß den internationalen Normen AMS2700, ASTM-A967 und ASTM B600 damit Titan- und Edelstahlprodukte verschiedenster Branchen wie etwa der Luftfahrtindustrie sicher und umweltfreundlich passivieren. Dabei können unter anderem Werkstücke wie etwa Schrauben, Halterungen, Kugellager und Verschlüsse passiviert werden. Diese Bauteile können bis zu einer Größe von maximal 500 x 500 Millimeter sowohl im Trommel- als auch im Gestellverfahren bearbeitet werden.

Für Fragen zu konkreten Anwendungsfällen steht das Jentner-Info-Center telefonisch unter 07231 / 418094 - 0 bereit.


Sicher in der Handhabung und schonend zur Umwelt

Zu den entscheidenden Vorteilen der Passivierung mit Zitronensäure gegenüber Salpetersäure gehören vor allem die Umweltfreundlichkeit und damit verbunden die Sicherheit der Mitarbeiter in der Handhabung sowie eine einfache Anwendung. Die Entfernung von freien Eisenpartikel an der Oberfläche des Edelstahls geschieht mit Zitronensäure zwar über einen längeren Zeitraum, dafür ist die darauffolgende Ausbildung der passiven Oxidschicht bei vielen Edelstählen besser ausgeprägt als es mit dem herkömmlichen Salpetersäure-Verfahren der Fall ist.

Die Passivierung in der Jentner-Lohngalvanik beinhaltet vor der Bearbeitung der Werkstücke mit Zitronensäure eine geeignete Vorbehandlung. Auf diese Weise ist eine gründliche Reinigung der Oberfläche gewährleistet. Nach der Passivierung wird mit Hilfe eines Kurztestverfahrens überprüft, wie gut die Oberfläche gegen Korrosion geschützt ist. Für Langzeittests steht eine Salzsprühnebelkammer bereit. Das gesamte Verfahren (Bestücken, Vorbehandeln, Passivieren, Verpacken) nimmt etwa anderthalb Stunden in Anspruch.


„Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind gerade für die Oberflächenveredelung wichtige Themen. Wir haben uns daher bewusst dazu entschlossen, unseren Kunden mit dem Einsatz von Zitronensäure bei der Passivierung eine umweltfreundliche Alternative zu Salpetersäure anzubieten“, kommentiert Marcel Scheidig, Prozessmanager bei Jentner. „Hierfür haben wir nach aufwändigen Vorversuchen und verschiedenen Testreihen die optimalen Parameter für die Passivierung mit Zitronensäure für Edelstahlprodukte definiert. Über das Angebot an umweltbewusste Kunden hinaus agieren damit auch unsere Mitarbeiter deutlich sicherer, wenn sie die Werkstücke behandeln – eine klassische Win-Win-Situation!“